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DatumLandStadt
01.11.2009USNew York
11.04.2010CHZürich
03.07.2010ATImst/Pitztal
03.10.2010D.A.CH3-Länder


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New York City Marathon 2009 Drucken E-Mail
Montag, 02. November 2009 02:00
New York City Marathon01. November 2009 - der ING New York City Marathon 2009. Endlich geht es los und das Warten hat ein Ende. Am Donnerstag sind wir in New York angekommen. Unser Hotel, das Flatotel liegt mittendrin - ein Steinwurf zum Central Park, 5th Avenue und Times Square. Und es stimmt: in New York muss man gut zu Fuss sein, vor einem Marathon leider nicht ganz so ideal... Es ist Zeit, die letzten 1,5 Jahre Revue passieren zu lassen. Die Gedanken kreisen um die manchmal (am Anfang meistens) echte Überwindung nicht aufzugeben, die langwierigen Verletzungspausen, Frust und Rückschläge. Im Winter nach der Arbeit im Dunkeln über Eis und Matsch. Oder morgens vor der Arbeit. Am meisten denken muss ich heute morgen aber an meine vielen "Ersten Male" - der erste "Lauf" am 09. Juni 2008, das erste 10km "Rennen" im November 2008, der erste Halbmarathon im folgenden März, der erste Lauf unter 6 Minuten/km, das erste mal über 30km. Die vielen erreichten kleinen Ziele. Und jetzt den ersten Marathon. Ein "eigentlich alles richtig gemacht" Gefühl stellt sich ein.
Gestern dann erstmal der traditionelle 4 km lange International Friendship Run (teilweise eher ein Walk), organisiert von den United Nations. Am Nachmittag dann das Briefing im B.B. King Jazz Club mit Wessinghage und Bunert mit vielen Tips und Tricks, Do's and Dont's. Schlussendlich aber alles was man schon wusste bzw. hätte wissen können. Schliesslich ist es der 40ste New York Marathon, da gibt das Internet einfach unerschöpflich viele Geschichten und Erfahrungen preis, von denen man profitieren kann. Vor allem wenn man über ein Jahr Zeit für die Vorbereitung hat.
Aufbruch vom Hotel mit unserer Gruppe ist um 06:10 Uhr. Mein Start ist um 10:20 Uhr, also noch über 4h Wartezeit, als wir pünktlich im Bus saßen. Die Fahrt von unserem Hotel an der 53sten Ecke 8te Avenue nach Staten Island zog sich ein wenig, aber halb so wild. Draussen war es dann doch unangenehm kalt, um die 10 Grad. Dann lieber so lange wie möglich im warmen Bus sitzen.
Nach ca. 1h ging es dann an's Aussteigen und nach einem kleinen Fussmarsch erreichten wir die Wartezone. Aufgeteilt nach Farben fanden wir dann irgenwann den Bereich "orange", wo man auch das mitgebrachte Gepäck abgeben konnte und Kaffee, Tee, Donuts, Energieriegel, Wasser etc. gereicht wurden. Hier greifen nun auch die vielen Tips: Warme Klamotten zum Drüberziehen mitbringen. Plastikfolie zum Trockenhalten. Was zum Lesen einpacken (zum Lesen und später Draufsitzen). Idealerweise jemanden finden, mit dem man noch ein wenig Scherzen, Blödeln Fachsimpeln kann. Ansonsten: einfach geduldig sein, entspannen und warten.
Irgenwann ging es dann endlich ans Einreihen in die "Wave", es wurde nämlich in mehreren Wellen gestartet, um Knäuelbildungen zu vermeiden. Das verlief ein wenig chaotisch aber jetzt war es eh egal. Der Puls geht langsam hoch. Der Start der Wave vor uns wurde mit einem riesen Jubel begleitet, von Weitem sah man die undendliche Schlange auf der Brücke. Wir sind die nächsten. Ein wenig Gedränge und Geschiebe. In den Gesichtern sieht man angespannte Erwartung, irgendwie smilen aber alle. Ein babylonisches Gewimmel, die unterschiedlichsten Sprachen, neben mir ein paar schwedische Mädels, ein Typ aus Venezuela, eine Gruppe Italiener, einer aus New Jersey. Sein 13ter New York Marathon. Ich reihe mich in die Schlange ein und drängel mich nach vorne und suche meinen Bruder. Wenigsten ein paar Meter zusammen sollten wir ja schon laufen. Und tatsächlich habe ich ihn dann auch noch gefunden. Und dann der Start. Leichtes Getrippel, dann ein wenig schneller - es geht los! Schon von Weitem hören wir die US-Nationalhymne, live gesungen natürlch. Dann die Startlinie - wir sind endlich auf der Verrazano Bridge. Begleitet von einem ohrenbetäubenden "My Way" von Frank Sinatra - für Minuten Gänsehaut, die einfach nicht mehr weggehen wollte. Und dann der Blick auf die Brücke, eine nicht enden wollende Menschenmenge. 42.000 Gleichgesinnte, die alle das gleiche Ziel haben. Na dann mal los!
Die ersten 2-3 Kilometer erlebe ich nur im Tran. Kein Blick auf die Zeit oder den Puls. Zwischendurch kurz anhalten und schnell mit der Handykamera ein Foto machen. Unfassbar, wie viele Läufer da unterwegs sind! Schade, dass das Wetter nicht ganz so schön ist. Dann geht's irgendwann von der Brücke runter und es beginnt, wovon alle reden: die New Yorker, die die gesamte Strecke in mehreren Reihen säumen. Und alle feuern die laufende Masse an! An jeder zweiten Ecke eine Live-Band. Von Nirvana bis Jazz gab's das gesamte Repertoire auf die Ohren. Eine echte Party eben! So ging es dann Meile um Meile. Die Verpflegungsstationen waren wie angekündigt an jeder Meile. "Nicht nachdenken, einfach an jeder Station etwas zu sich nehmen", der Tipp von Wessinghage klingt mir noch deutlich in den Ohren. Vorne ISO, an den hinteren Tischen Wasser. "Einfach die hinteren Tische anlaufen, da gibt's keinen Stau." Die Pappbecher sind gut zu handeln, das ISO Getränk (Gatorade Lemon) ist irgendwie zu Säure-haltig. "Wenns zu sauer wird einfach ISO mit Wasser mischen." Funktioniert.
Mit der Meilen Einteilung komme ich ganz gut zu recht. Je Meile ca. 10 Minuten hatte ich mir vorgenommen, am Ende dann vielleicht ein wenig schneller. Das klappt am Anfang auch gut, bis dann die ersten Steigungen kommen. Am Ende weiss ich, warum das einer der härtesten Marathons sein soll. Die Steigungen sind ziemlich langgezogen und es dauert ewig, bis der Puls wieder runter geht, wenn man dann auf der Kuppe angekommen ist. Dann immer wieder die Steigungungen: die Queensborogh Bridge nach Manhattan. Die will einfach nicht aufhören. Auf Manhattan angekommen dann die nächste: die 1st Avenue rauf. Spätestens jetzt ist es auch mit der Zeit egal... Und es wird immer härter für mich. Ich muss Gang um Gang runter schalten. Am Ende dann am Central Park merke ich, wie der Akku leer ist. Ab jetzt ist es nur noch Kampf, ca. 5 km. Durchhalten! Die Menschenmengen am Central Park sind unglaublich. Ich versuche mich auf irgendetwas zu konzentrieren, kann aber keinen Gedanken fassen. Ich will einfach nur noch ankommen. Un dann endlich, das Ziel in Sicht! Die letzten Meter, Arme hoch für's Zielfoto! YEAAAHH!
Am Ende ist die Zeit eigentlich egal. Trotzdem, mit 4:35h war's für den ersten Marathon echt ok. Weil Andrea ja leider verletztungsbedingt nicht mitlaufen konnte, müssen wir das Ganze ja nochmal angehen, vielleicht 2011... Auf jeden Fall waren wir sicher nicht das letzte Mal in New York City...
 
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Ergebnisse
Bundesliga 10/11
33.
Spieltag
34.
Spieltag
35.
Spieltag
S04 - FSV 1:3
SVW - BVB 2:0
LEV - HSV 1:1
VfB - H96 2:1
WOL - FCK 1:2
FRA - KOE 0:2
GLA - FRE 2:0
FCN - TSG 1:2
STP - FCB 1:8
FCB - VfB 2:1
BVB - FRA 3:1
HSV - GLA 1:1
FSV - STP 2:1
TSG - WOL 1:3
KOE - S04 2:1
FRE - LEV 0:1
H96 - FCN 3:1
FCK - SVW 3:2

Top Tipper
Bundesliga 10/11
Gesamt Spieltag
  Name P Ø T
1. Anil 619 2.06 300
2. Andrea 565 1.85 306
3. Manni 554 1.81 306
4. Magic 553 1.83 303
5. Carsten 531 1.74 306
6. johnplayer 185 1.41 131
  Name P Ø T
1. Manni 44 4.89 9
2. Magic 29 3.22 9
3. Anil 28 3.11 9
4. Andrea 22 2.44 9
5. Carsten 18 2.00 9
6. johnplayer 0 0.00 0
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